Märchen 14.08. – 13.11.2022

Die Gruppe 110 hat sich für die Ausstellung intensiv mit dem Thema „Märchen“ auseinandergesetzt:

Welche Bedeutung haben Märchen für die Künstler/innen?     Welche Deutungen kann man heute akzeptieren? Was finden die Künstler/innen mit ihren Erfahrungen anrührend, bedeutend, zeitlos aktuell?

Inhaltlich begegnen den Rezipierenden in Märchen u. a. folgende Motive: Vertrauen, Überwindung von Angst, Macht und Ohnmacht, Nähe zum Tod sowie Abwehr des Fremden. Die allgemeinen menschlichen Motive sind weder an Lebensalter noch den kulturellen Hintergrund gebunden.

Die individuellen Assoziationen zu diesen umfangreichen Themen wollen die Künstler/innen in Werken zeigen.

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, 11.09.2022, um 15:00 Uhr statt. Die Kunsthistorikerin Dr. Annette Georgi hält die Eröffnungsrede. Um 16:00 Uhr trägt Märchenerzählerin Susanne Schafmann Märchen vor.

Ausstellende Künstler/innen:

Helga Blindow                                       Konrad Dahlmann

Annegret Evers-Wulff                            Gisela Gröne

Manfred Hesse                                      Gudrun Liening

Jochen Reeker                                       Dagmar Schüngel

Marie-Antoinette Werninghaus

    

Die Gruppe 110 war lange Zeit im Atelier der WWU in der Scharnhorststr. 110 beheimatet und hat daher ihren Namen.

Die Ausstellung ist während der Museumsöfnungszeiten im 1. OG des Webers Kotten zu besichtigen. Die Ausstellung ist im Eintrittspreis enthalten.

 

 

 

 

 

Aus dem Archiv:

Vom Weggehen und Ankommen – Heimat | Gestern | Heute | Hier

27.04. – 31.07.2022

Seit es den Menschen gibt, ist er unterwegs. Aufbrechen und Wurzeln schlagen gehören gleichermaßen zu seiner Natur. Aber nicht jeder, der seine Heimat verlässt, tut das freiwillig. Nicht jeder, der ankommt, hat eine neue Heimat gefunden.

Die Ausstellung zeigt verschiedene Biografien von Geflüchteten. Sie wanderte bereits Ende 2019/ Anfang 2020 durch den Kreis Coesfeld, hat aber heute leider wieder an Aktualität gewonnen.

 

60 Jahre Mühlenhof

20.06. – 01.11.2021 – verlängert bis zum 30.12.2021

Am 23. September 1961 versammelten sich auf einer Wiese an Münsters westlichem Stadtrand mehrere Tausend Menschen. Sie alle wollten miterleben, wie die neueste Sehenswürdigkeit der Stadt eingeweiht wurde: eine über 200 Jahre alte Bockwindmühle, die man in Einzelteilen aus dem Emsland geholt und am neuen Standort originalgetreu wiederaufgebaut hatte. Heute gilt jener denkwürdige Tag vor 60 Jahren als Geburtsstunde des Mühlenhof-Freilichtmuseum. 

In sechs Jahrzehnten ist um unser Museumswahrzeichen herum viel passiert – zu viel, um alle Entwicklungen und Ereignisse in dieser Ausstellung zu berücksichtigen. Stattdessen begeben wir uns auf die Suche nach der DNA des Mühlenhofs:

Was macht ihn eigentlich aus? Was macht ihn besonders?

Wie hat er im Lauf der Jahrzehnte zu seiner heutigen Form gefunden?

Was ist immer gleich geblieben und was hat sich verändert?

Welchen Herausforderungen musste und muss er sich stellen?

 

 

 

Porzellanmalerei „Art déco“ in Nordrhein-Westfalen

16.08.2020 – 14.02.2021

Zusammen mit dem Verein zur Förderung eines Porzellanmuseums in Münster e. V. findet ab dem 16.08. eine neue Sonderausstellung im Obergeschoss des Webers Kotten statt:

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Porzellane, die in den Goldenen Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts bemalt wurden.

Die ehemalige Provinzialhauptstadt Münster beherbergte die Porzellanmanufaktur von August Roloff, der sich als junger Firmeninhaber von betrieblichen Traditionen löste und sich modernen Formen und Mustern zuwandte. Bis heute suchen seine Entwürfe ihresgleichen. Sie bilden das Gros der hier präsentierten Exponate. Aber auch Porzellanmalereien von Grosse & Götz in Münster, Siegfried Spitzer in Dieringhausen, der Fa. Sticher in Wuppertal und der Fa. A. Severin in Bünde sind zu sehen.

 

Früher war alles besser

23.05. – 01.09.19

Wir freuen uns, ab dem 23.05. eine besondere Ausstellung bei uns auf dem Mühlenhof präsentieren zu dürfen:

Unter dem Titel „Früher war alles besser“ zeigt die Klasse Löbbert der Kunstakademie Münster Installationen in den Häusern und auf dem Gelände des Mühlenhofes.

Die Besichtigung ist während der Öffnungszeiten des Museums zum regulären Eintrittspreis möglich. Besondere Termine und weitere Infos zur Ausstellung finden Sie demnächst hier.

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Vorgestellt und aufgebaut. Die Musealisierung des Münsterlands im Freilichtmuseum Mühlenhof seit den 1960er Jahren 23.06. – 10.11.19

Wie hat der Mühlenhof als Freilichtmuseum sein ganz eigenes Profil entwickelt?

Dieser Frage sind Studierende des Seminars für Volkskunde / Europäische Ethnologie an der WWU Münster während eines zweisemestrigen Masterprojekts nachgegangen. Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten präsentieren sie nun im Webers Kotten in dieser Sonderausstellung.