Ab dem 03.04.2020 ist im Obergeschoss des Webers Kotten unsere neue Sonderausstellung „Märchen“ der Gruppe 110 zu sehen.

Die Gruppe 110 war unter der Leitung von Herrn Korhammer bis 2013 im Atelier der WWU, Scharnhorststr. 110 (daher der Name) beheimatet. Seit 7 Jahren trifft sie sich im Begegnungszentrum Münster-Coerde. Ausstellungen der Gruppe 110 hatten bisher vielfältige Themen, z. B. Wandel des Menschen, Bewegung, Begegnung, Außenansicht – Innenansicht.

Warum „Märchen“? Diese Frage beantworten die Künstler/innen der Gruppe 110 folgendermaßen:

„Sicherlich spielt der Kontakt von uns Älteren zur Enkelgeneration eine Rolle. Was aber bedeuten uns selbst Märchen, retrospektiv und aktuell?
Welche Deutungen können wir jetzt akzeptieren?

Was finden wir mit unseren Erfahrungen in Märchen anrührend, bedeutend, zeitlos aktuell?

Als Motive begegnen uns in Märchen Vertrauen, Überwindung von Angst, Macht-Ohnmacht, Nähe zum Tod, Abwehr des Fremden, Habgier, arm – reich, gut – böse…

Sie sind weder an Lebensalter, noch an den eigenen kulturellen Hintergrund gebunden.

Diese umfangreichen Themen zu betrachten, uns darüber auszutauschen, haben wir als anspruchsvollen, spannenden Weg erfahren. Es sind individuelle Assoziationen, die wir hier zeigen möchten.“

 

 

Aus dem Archiv:

Früher war alles besser 23.05. – 01.09.19

Wir freuen uns, ab dem 23.05. eine besondere Ausstellung bei uns auf dem Mühlenhof präsentieren zu dürfen:

Unter dem Titel „Früher war alles besser“ zeigt die Klasse Löbbert der Kunstakademie Münster Installationen in den Häusern und auf dem Gelände des Mühlenhofes.

Die Besichtigung ist während der Öffnungszeiten des Museums zum regulären Eintrittspreis möglich. Besondere Termine und weitere Infos zur Ausstellung finden Sie demnächst hier.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Früher-war-alles-besser-1024x619.jpg

 

Vorgestellt und aufgebaut. Die Musealisierung des Münsterlands im Freilichtmuseum Mühlenhof seit den 1960er Jahren 23.06. – 10.11.19

Wie hat der Mühlenhof als Freilichtmuseum sein ganz eigenes Profil entwickelt?

Dieser Frage sind Studierende des Seminars für Volkskunde / Europäische Ethnologie an der WWU Münster während eines zweisemestrigen Masterprojekts nachgegangen. Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten präsentieren sie nun im Webers Kotten in dieser Sonderausstellung.